Referenzen

Hallo Ole, hallo liebes Gästebuch,

mein Name ist Dirk, ich bin 33 Jahre jung und bin ein Weltenbummler in Sachen Sprachtherapien. Ole, wie ich dir schon damals gesagt habe, werde ich mich mal ausführlich bezüglich meiner Erfahrungen äußern. Und ich betone, es sind meine Erfahrungen!
Ich wurde schon im zarten Alter von 5 Jahren zu meiner ersten Logopäden seitens meiner Eltern „gezerrt“. Dort blieb ich bis ich 6 Jahre war. Soweit ich mich erinnern kann, spielten wir nur Spiele.
Um es ein bisschen abzukürzen, folgten 4 weitere Logopädinnen. Mit zunehmendem Alter änderte sich auch die Arbeitsweise der Logopädinnen. Bis ich dann lernen sollte, mit Absicht zu stottern. Das schien mir damals, ich war wohl noch zu jung, zu albern und widersprüchlich.
In späteren Jahren besuchte ich (Ja Ole ich weiß, ich soll hier keine Namen nennen) zum einen das Del Ferro Institut in Amsterdam, als auch das Greifenhofer Institut. Im Erwachsenenalter auch die KST (Kasseler Stottertherapie). Ich möchte hier gerne schildern, was ich dort erleben durfte:
Fang ich mal mit dem Del Ferro Institut an:
Wir waren 22 Leute in der Gruppe, im Alter zwischen 7- 59 Jahren. Wir erlernten die Anatomie der Atmung kennen, machten ein paar Übungen. Jeder durfte ein Satz sagen mit Hilfe dieser Atemtechnik. War eine Runde geschafft, waren ungefähr 45 Minuten vergangen.
Dieses ging dann in den ersten paar Tagen so. Als wir dann mal fragten, ob wir nicht einmal auf der Straße üben könnten, wurde uns mitgeteilt, dass wir das ja selbstständig machen könnten. Keiner der Therapeuten begleitete uns mit der Begründung: „Bei euch zuhause sind wir ja auch nicht dabei“. Der harte Kern von 7 Leuten, ich gehörte auch dazu, machten uns dann tatsächlich auf den Weg. Der Rest der Gruppe verkroch sich auf das Hotelzimmer.
Nach 10 Tagen war das ganze dann vorbei. Keine Leseübungen, keine längeren Übungsansätze. Ich fand das ganze sehr ernüchternd. Zum Umgangston möchte ich noch was sagen: Ich erlebte einige Male, dass Erwachsene Menschen regelrecht angeschrieen wurden, wenn sie mal gestottert haben. Du Looser waren Standardsätze. Ich habe zwei Mal erlebt, dass weinend erwachsene Menschen den Raum verließen.
Des Weiteren war ich im Greifenhofer Institut, damals noch in Paderborn.
Auch da war eine sehr große Gruppe unterschiedlichen Alters. Es gab da eine Hypnose CD, ich fand den Gedanken nett, man begibt sich in Hypnose, wacht wieder auf und das Stottern ist weg. Ich muss gerade selber grinsen. Wir mussten die Hände auf den Bauch legen und den Atem in den Bauch saugen. Dann mit herausströmender Luft sprechen (ist ja vom Prinzip her richtig). Ich fand die ganze Atmosphäre sehr unangenehm. Auch die Therapeuten waren nicht gerade feinfühlig und man hatte manchmal dieses Gefühl, man war denen egal. Es gab ein Tag der öffnen Tür. Da wurden nur die hinzugezogen, für die Besucher, die ihre Sache sehr gut machten. Alle anderen aus der Gruppe waren nicht eingeladen. Das Stoss, wie man sich denken kann, bei allen unangenehm auf. „Aha, man wollte nur positiv berichten können“.
Dann war da noch die KST.
Wie bei allen vorherigen, ist es auch eine Massenabfertigung. Man stelle sich da ein Raum vor mit vielen PC´s, wo man mit Hilfe eines Programms sein Redefluss kontrollieren kann. Am Anfang ja ganz nett. Es ist sehr gewöhnungsbedürftig mit dieser Art Sprechen zu lernen. Man muss sich das so vorstellen, dass die Vokale laaaaaang gezogen werden und von der Melodie ein auf und ab ist. Ja selbst der Institutsleiter befolgt seiner eigenen Strategie nicht (selber Stotterer). Wir gingen dann auch mal mit kleinen Gruppen auf die Straße um das erlernte zu üben. Da hat das dann auch Spaß gemacht, aber zuhause angekommen, ist es dann schwer. Klar, man hat zwei Möglichkeiten: Man stottert, oder man stottert nicht.
In diesem Falle, entschied ich mich für das Stottern. Weil ich mich daran gewähnt hatte? Ich weiß es nicht.

Die Unterbringung dort, gefiel mir auch nicht so richtig. Man war wieder in so einem kleinen Universum mit Gleichgesinnten, aber das richtige oder wirkliche Leben sieht nun mal anders aus.
In Bezug zu Logopäden möchte ich noch einiges loswerden. Erst einmal ist es natürlich unglaublich hilfreich, dass das von den Krankenkassen bezahlt wird, dass dumme dabei ist allerdings, das es bei vielen, nicht bei allen, nicht wirklich etwas bringt. Ich dachte mir schon in jüngeren Jahren: Irgendwie ist stottern kein logopädisches Problem. Ich finde das sehr tragisch und dramatisch Ich könnte jetzt ganz weit ausholen dafür die Gründe zu nennen, aber das sprengt hier den Rahmen nun wirklich.
Ich denke mal, es besteht ein so genanntes kommunikatives Problem zwischen Logopäden und Patienten. Um es mal vereinfacht auszudrücken: Der Logopäde lernt in seiner Ausbildung meistens nach „C. Van Riper“, ebenfalls ein starker Stotterer, dass man sich mit dem Stottern anfreunden muss, dass man da nichts daran ändern könne. Der Logopäde lernt einen damit zu leben.
„Desensibilisieren“ nennt man das. Die Familien wollen aber mit ihrem Kind genau das Gegenteil erreichen. Sind dann nach mehreren Jahren meist sehr enttäuscht.
Ich sage aber: MAN KANN EINEN GANZE MENGE MACHEN!!!!!
Ich weiß, dass Kinder beispielsweise sehr, sehr gute Chancen haben, wie Ole mir auch berichtete. Jugendliche meistens auch. Bei Erwachsenen ist es so, wahrscheinlich, dass sie immer in „Kontakt“ mit dem Stottern sein werden. Aber auch da, als Erwachsener, kann man so gut wie stotterfrei werden, ich habe es an mir selber und an anderen erlebt!!!
Ich kam vor ca. 2 Jahren, jetzt möchte ich mal von Ole und seinem SWT- Institut sprechen, ins SWT- Institut um mich mal mit Ole zu unterhalten. Sofort in den ersten Minuten spürte ich seine Leidenschaft, wie ich es kaum vorher erlebt hatte. Es überzeugte mich, dass wirklich individuell gearbeitet wird, keine Industrie, keine Massenabfertigung stattfindet. Es ist da alles recht gemütlich und warmherzig. Ok, die Räume sind gut durchlüftet, da Ole ein Frischluftfan ist, auch im Herbst 
Ich meldete mich dann noch mal für einen Kurs an, mein letzter Versuch überhaupt.
Ich erlebte in diesem Kurs das was ich vorher gespürt hatte, eine unglaubliche Leidenschaft und tolle Ansprachen an uns dreien. Mit viel Geduld und eine große Prise Sportsgeist ging es dann täglich zur Sache. Da wir nur zu 3 waren (ideale Gruppengröße) waren wir ständig gefordert. Wir drei waren alle ungefähr im gleichen Alter. In großen Gruppen geht man schnell mal unter, oder man kann sich zurückziehen. Das ist da nicht möglich. Wichtig und total toll finde ich die Möglichkeit auch nach dem Kurs weiter an sein Sprechen zu arbeiten, dieses ist ja im Kurs enthalten und ein wichtiger Baustein. Heute, nach gut 2 Jahren, kann ich sagen, dass ich fast perfekt sprechen kann. Nach unseren Kurs besuchte ich ein Rhetorik Kurs an der VHS, ein super Gefühl zu sehen, wie auch normal Sprechende einen Sprachkurs belegen. Ich erzählte denen dort anwesenden, dass ich mal ein recht starker Stotterer war. Große Fragezeichen in den Gesichtern.
Abschließend kann ich nur jeden empfehlen sich das alles Mal Vorort an zuschauen, sich mit Ole mal hin zusetzen. Er nimmt sich richtig viel Zeit für einen und sein Anliegen. Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen! DANKE DIR OLE!!!!! Wir hören von einander…

21 09 2012

Danke!

Hallo Ole!
Noch einmal Danke für Deine Hilfe!!! Ich bin so froh, dass ich meinen Job nun sorgenfreier machen kann und ohne Stottern durchs Leben gehe!! Ich hätte nicht mehr gedacht, dass ich das noch einmal hinbekomme!!!
Liebe Grüße aus Hamburg!
André
Eine unglaubliche Erfahrung
Hallo lieber Ole,nun habe ich mal etwas Zeit, meine Erlebnisse bei dir für die Öffentlichkeit zu schildern. Wir kamen Ende 2011 mit unseren Sohn Jakub zu dir. Jakub ist mittlerweile 12 Jahre jung und wir waren bei 3 Logopäden, ohne den erhofften Erfolg. In der Schule merkten wir, dass sich Jakub mehr und mehr zurück zog. Das war der Moment wo wir handeln mussten, damit es keine Verstärkung erfährt. Gleich nach unseren ersten Gespräch am Telefon, verspürte ich ein gewisses Vertrauen, da du ja selber viel erlebt hast in deiner eigenen Kindheit. Also fuhren wir am darauf folgenden Wochenende zu dir nach Hamburg, um mit dir ein Gespräch zu führen. Jakub strahlte die ganze Zeit, was uns sehr erstaunte, da er Fremden gegenüber erst einmal verschlossen ist. Jakub wollte unbedingt zu dir, also meldeten wir uns für ein Seminar an. 3 Wochen später war es endlich soweit. All das was wir in den 10 Tagen erlebt haben, war wirklich sehr interessant und unglaublich lehrreich.
Nach 3 Tagen war Jakub „fast“ stotterfrei, was wir nicht für möglich gehalten haben. Die Mischung aus Übungen und im „Alltag üben“, stärkte Jakubs Selbstbewußtsein ungemein. Heute, fast 1 Jahr später kann ich berichten, dass Jakub stotterfrei ist und sich total verändert hat, was uns alle unglaublich glücklich macht. Wir können alle nur dazu ermutigen ein Seminar im SWT- Insitut zu besuchen. Wir haben nun 3 Nachsorgetermine in Anspruch genommen, diese halten wir für sehr wichtig um das erlernte zu stabilisieren. Ole, an dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches DANKE SCHÖN von uns allen, wir sehen uns bestimmt bald wieder.
Ganz liebe Grüße von Marlies, Basti und Jakub

Hallo lieber Ole,

nun habe ich mal etwas Zeit, meine Erlebnisse bei dir für die Öffentlichkeit zu schildern. Wir kamen Ende 2011 mit unseren Sohn Jakub zu dir. Jakub ist mittlerweile 12 Jahre jung und wir waren bei 3 Logopäden, ohne den erhofften Erfolg. In der Schule merkten wir, dass sich Jakub mehr und mehr zurück zog. Das war der Moment wo wir handeln mussten, damit es keine Verstärkung erfährt. Gleich nach unseren ersten Gespräch am Telefon, verspürte ich ein gewisses Vertrauen, da du ja selber viel erlebt hast in deiner eigenen Kindheit. Also fuhren wir am darauf folgenden Wochenende zu dir nach Hamburg, um mit dir ein Gespräch zu führen. Jakub strahlte die ganze Zeit, was uns sehr erstaunte, da er Fremden gegenüber erst einmal verschlossen ist. Jakub wollte unbedingt zu dir, also meldeten wir uns für ein Seminar an. 3 Wochen später war es endlich soweit. All das was wir in den 10 Tagen erlebt haben, war wirklich sehr interessant und unglaublich lehrreich.
Nach 3 Tagen war Jakub „fast“ stotterfrei, was wir nicht für möglich gehalten haben. Die Mischung aus Übungen und im „Alltag üben“, stärkte Jakubs Selbstbewußtsein ungemein. Heute, fast 1 Jahr später kann ich berichten, dass Jakub stotterfrei ist und sich total verändert hat, was uns alle unglaublich glücklich macht. Wir können alle nur dazu ermutigen ein Seminar im SWT- Insitut zu besuchen. Wir haben nun 3 Nachsorgetermine in Anspruch genommen, diese halten wir für sehr wichtig um das erlernte zu stabilisieren. Ole, an dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches DANKE SCHÖN von uns allen, wir sehen uns bestimmt bald wieder.
Ganz liebe Grüße von Marlies, Basti und Jakub

Lieber Ole,
jahrelang waren wir mit Oliver, inzwischen 11 Jahre alt, erfolglos bei sooo vielen Logopäden. Er stottert seit seinem 3. Lebensjahr.
Der Kinderarzt erklärte uns zunächst, dass gerade Jungs in dem Alter phasenweise stottern und es würde sich irgendwann sicher wieder bessern. Tat es aber nicht.
Seit seinem 5. Lebensjahr kamen und gingen die Logopäden. Irgendwann haben wir es aufgegeben. oliver wurde erstaunlicherweise fast nie wegen des Stotterns gehänselt. Im Kindergarten und in der Schule wurde er mit seinem Sprachproblem akzeptiert. Je älter er wurde, umso mehr litt er aber selbst darunter.
Und dann sollte er im letzten November ein Referat halten. Am Abend vor dem Referat ging NICHTS mehr. Kein Wort, nur noch Tränen und Verzweiflung.
Mal wieder wurde uns eine Logopäden-Praxis empfohlen, aber auf Nachfragen stellte sich heraus, dass dort niemand auf die Behandlung des Stotterns spezialisiert war. Und dann kamen wir – fast zufällig – auf das SWT-Institut. Schon beim Kennenlern-Gespräch fühlten wir uns sehr wohl bei dir und mit dir. Danach kam die Angst – was ist, wenn es wieder nicht funktioniert ? Am 13.12.10 ging es los – mit einem wirklich guten Erfolg. Das Sprechen und Lesen kllappte so gut wie niemals zuvor.
Im Januar gab es einen Rückfall. Darauf waren wir vorbereitet und sind den Weg, den du uns gezeigt hast, konsequent weiter gegangen. Nach einem Auffrischungstermin im Januar ging es steil bergauf. Und wie du selbst beim letzten Termin Ende März bemerkt hast, strotzt Oli heute vor Selbstbewußsein. Wir (und er!) achten gezielt auf die Sprachgeschwindigkeit. Das ist alles dein Werk ! Vielen vielen Dank !!! Ich hoffe sehr, dass noch ganz viele stotternde Kindern und Erwachsene den Weg zu dir finden. Nur Mut !!! Liebe Grüße aus dem anderen Teil der Stadt von Oli, Matthias und Karin
08 02 2011

Danke!

Hallo lieber Ole,jetzt endlich wollen wir uns auch noch einmal schriftlich bei dir dedanken.
Es ist knapp 1 Jahr her, dass wir deine Hilfe in Anspruch genommen haben.
Was für eine gute Entscheidung für Samira!!!!!!!
Für uns Eltern war es einfach schrecklich zu spüren und zu sehen, wie sehr sie leiden mußte.
Wie grausam können Kinder, Lehrer und Umwelt sein. Egal ob ein Kinderherz bricht.
Wieviel Tränen sind geflossen und wieviel “ gute
Tipps“ haben wir bekommen.
Eltern von stotternden Kindern wissen sicher was wir meinen.

Deshalb, danke Ole, dass du Samira (11 J.), da raus geholfen hast.
Auch danke für deine Geduld, für die vielen Telefongespräche und E-Mails im Vorfeld.
Natürlich will man die richtige Entscheidung treffen um seinem Kind zu helfen. Deshalb auch die anfängliche Angst ein unseriöses Angebot anzunehmen.
Aber jetzt wissen wir. dass es das BESTE für Samira war. Du selbst weißt ja, wie gerne und wieviel sie jetzt wieder spricht.
Gerne stellen wir unsere postiven Erfahrungen auch für andere zur Verfügung.
Wer mag kann uns unter 06032/85957 anrufen.

Viele liebe Grüße von Samira, Susanne und Thorsten
PS: Wir denken gerne an die Zeit mit Dir zurück!!!!

Das tollste Weihnachtsgeschenk meines Lebens
Heute ist der letzte Tag im Jahre 2010. Noch vor einem Jahr drehten sich fast all unsere Gedanken um Simons ( 5J.) Stottern. Mal ging es besser mit dem Reden, mal schlechter.
Und nach drei Jahren dieses Hin und Hers fand ich im Herbst Oles Seite im Netz. Nachdem ich mit ein paar Eltern von der Gästebuchseite telefoniert und gemailt hatte, habe ich Simon für einen 10 Tages-Kurs angemeldet. Die erste Hälfte unseres Aufenthalts war wirklich harte Arbeit, und nicht nur Simon mußte mit Tränen und Wut zurechtkommen. Doch es hat sich gelohnt !!!! Keinen einzigen Tag nach unserer Rückkehr hat er wieder gestottert! Er ist viel reifer geworden, geht ganz anders mit seiner Rolle als kleiner Bruder um und hat Spaß am Telefonieren gefunden. Mein Mann und ich, und Simon sowieso, sind überglücklich, dass wir Ole “ gefunden“ haben und unsere Reise so erfolgreich war. Ein schöneres Weihnachtsgeschenk konnte es nicht geben!
Es ist so unglaublich, dass diese „Technik“ bei Kinderärzten, Logopäden und anderen mehr oder weniger „Spezialisten“ nicht bekannt ist. Wir Eltern, unsere betroffenen Kinder und auch die Krankenkassen könnten sich Vieles an Emotionen, Stress und auch Geld sparen, würden Leute wie Ole bekannter sein.
Lieber Ole, Danke für alles und viel Erfolg für Dich und dein Institut im nächsten Jahr!
Anja Niedermayer 31.12.2010
Hallo Ole,nun nehmen wir uns endlich die Zeit, Dein Gästebuch etwas zu füllen. Vor allen Dingen wollen wir Danke sagen und Eltern informieren, die ebenfalls auf der Suche nach Hilfe sind. Unser Sohn Robin fing mit ca. 3 ½ Jahren an zu stottern. Anfangs ging unser Kinderarzt vom Entwicklungsstottern aus, und wir unternahmen nichts. Als nach einem halben Jahr keine Besserung eintrat, sich das Stottern verstärkt hatte, gingen wir zur Logopädin.
Nach 10 Verordnungen, folgten weitere 10. Es trat keine Besserung ein – nein das Stottern verstärkte sich immer mehr. Wir vertrauten der Logopädin, dass sich das Stottern vielleicht doch noch verliert. Weitere 10 Verordnungen folgten – ohne Erfolg. Zwischenzeitlich gab es kleine Hoffnungsschimmer, welche sich mit starken Stotterphasen abwechselten.
Unsere Logopädin schlug eine Pause von einem halben Jahr vor, um unseren Sohn nicht „therapiemüde“ zu machen. Auf meine Frage, wie sie dann weiter machen will, antwortete sie: „Ihr Sohn ist ein Stotterer und wird ein Stotterer bleiben … wir werden mit Entspannungsübungen weitermachen.“ Für uns ein Schlag ins Gesicht und das von einer Logopädin. Da war unser Robin 5 Jahre. Damit konnten und wollten wir uns nicht abfinden, zumal Robin in einem Jahr eingeschult werden sollte. So suchten wir im Internet nach Therapien und stießen auf Ole’s Internetseite. Wir durchforsteten das Gästebuch und waren uns nicht sicher, ob unser 5jähriger für diese Therapie geeignet war.
Unser Kinderarzt schlug uns einen weiteren Besuch bei einer anderen Logopädin vor – sozusagen 2. Meinung. Nachdem sie sich mit Robin beschäftigt hatte, sagte sie, das sein Stottern mit einer Lopgopädiestunde/Woche nicht zu therapieren sei. Wir sollten den Weg nach Hamburg gehen.
So schrieben wir Ole eine erste Mail. Robin war zu dieser Zeit noch sehr offen und redselig. Wenn es also mit dem Reden nicht klappte, probierte er es so lange, bis er den Satz raushatte. Er war im Kindergarten bei seinen Freunden sehr beliebt, (auch mit Stottern) voll akzeptiert und wurde nicht gehänselt.
Aber unsere Sorgen waren: Was wird in der Schule auf ihn zukommen, wenn andere Kinder nicht so reagieren, wie er es jetzt gewohnt war.
Meine Frage an Ole war: „Ist es nach Ihren Erfahrungen sinnvoll, mit unserem 5jährigen jetzt schon zu Ihnen zu kommen. Würde er die Therapie verstehen und umsetzen können, obwohl er noch nicht bewusst äußerst: Ich will nicht mehr stottern.“
Oles Antwort hatte uns Mut gemacht. Er schrieb: „Aus Ihren Schilderungen entnehme ich, dass Robin von seinem sozialen Umfeld (noch) kein negatives Feedback bekommen hat und daher (noch) sehr selbstbewusst und offen mit seinem Stottern umgeht und außerdem die Störung noch nicht verinnerlicht hat, insofern, dass er sie als Teil seiner Persönlichkeitsstruktur angenommen hat. Ich möchte Ihnen daher sagen, dass gerade in diesem Stadium des so genannten „beginnenden Stotterns“ eine große Chance liegt, eine für Robin noch spielerische und angenehme Weise, beinahe vollständig zu beheben.

Wie Recht Ole hatte, wissen wir jetzt !

Spontan entschlossen wir uns, Ole kennen zulernen und trafen uns zu einem Gespräch.
2 Monate später starteten wir nach Hamburg (mit großen Hoffnungen und doch auch einigen Zweifeln). Robin war zu dieser Zeit 5 ½ Jahre.
Da der Ablauf der 10 Tage bereits im Gästebuch sehr schön beschrieben wurde, möchte wir nicht noch einmal darauf eingehen.
Für unseren Robin und auch für uns war es nicht immer leicht. Zumal es Robin gewohnt war, das wir ihm zuhörten, egal wie schlimm und wie lange er stotterte. Das war von heute auf morgen vorbei. Ole hatte den Kindern bereits am ersten Tag die Atemtechnik und das damit verbundene Sprechen gezeigt, ausprobiert und trainiert. Nachmittags waren dann wir Eltern gefordert, das „Erlernte“ auch außerhalb des SWT-Institutes umzusetzen. Auch die Atemübungen, welche wir heute noch morgens und abends mit Robin machen, mussten manchem „Kampf“ standhalten. Doch die Konsequenz hat sich gelohnt. Ole hat es super verstanden die Kinder zu motivieren. Die Elterngespräche mit Ole waren sehr aufschlussreich und interessant. Abschließend können wir sagen, dass die Therapie ein voller Erfolg war. Bereits nach den 10 Tagen konnte Robin fehlerfrei sprechen. Das hatten wir nicht erwartet. Robins Kindergärtnerin hatten wir im Anschluß an die Therapie darüber informiert, worauf sie achten und gegebenenfalls Robin mit „Geheimsprache“ erinnern sollte. Sie bestätigte uns nach 2 Kindergartentagen sein fehlerfreies Sprechen.
Nun sind fast 4 Monate vergangen. Robin spricht immer noch fehlerfrei und ohne Punkt und Komma. – wer hätte das gedacht. Für uns war es wichtig, rechtzeitig zu reagieren. , um so einfacher war es für Robin. Robin hatte noch keine Begleitsymptome entwickelt, um so einfacher konnte er die Therapie umsetzen.
„Warten und Hoffen“ ist vergeudete Zeit – es gibt einen Weg !

Lieber Ole, wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg bei Deiner Arbeit und sagen noch einmal DANKE !!!

Viele Grüße von
Frank, Wilma, Maria, Robin und Baby-Elena

Dankeschön
Hallo Ole!
wir möchten Dir für die tolle Zeit danken, durch die sich unsere Lebensqualität in vieler Hinsicht gebessert hat:)
Die Theraphie hat einen klaren und logischen Hintergrund und ist deshalb sehr wirksam.
Die einzige Vorraussetzung ist die innere Kraft. Wenn man es möchte, dann kann es auf jeden fall klappen.
Wir hätten nie gedacht, dass es so eine Hilfe gibt und empfehlen sie jedem Stotterer.
Du hast uns hast sehr geholfen.
In eine positive Zukunft blickend,
Dein
Florian und Philipp
10 Tage gemeinsame Arbeit mit Ole
anfang april diesen jahres packte ich mein altes auto voll mit arbeitsmaterialien und folgte der freundlichen einladung des geschäftsführers, mit ihm gemeinsam ein seminar zu gestalten mit 3 stotternden vorschuljungs und deren eltern …ich selbst bin im erstberuf landschaftsgärtner, also praktiker, habe vor über 10 jahren logopaedie studiert, bin selbst vater einer fast 18-jährigen tochter (josephine) logopaedie, wenn man sie wie ich ganzheitlich praktiziert, ist eine wachstumsaufgabe schlechthin, gewissermaßen ein gut gearbeiteter mantel, in den man/frau, was die entwicklung menschlicher qualitäten anbelangt, geduldvoll hineinwachsen darf – medizinisch-psychologische aspekte sind nur eine facette unseres berufsbildes …

ich bin der auffassung, dass wir als menschen zutiefst geistige wesen sind und uns einzeln wie auch als gesamte gruppe in einem prozess wechselseitiger erschaffung und entwicklung befinden: wie drückt es richard beauvais (1964) aus?

„wir sind hier, weil es letztlich kein
entrinnen vor uns selbst gibt.
solange der mensch sich nicht selbst
in den augen und herzen seiner mitmenschen
begegnet, ist er auf der flucht.
solange er nicht zulässt, dass seine
mitmenschen an seinem innersten teilhaben,
gibt es für ihn keine geborgenheit.
solange er sich fürchtet, durchschaut
zu werden, kann er weder sich noch andere
erkennen – er wird allein sein.

wo können wir solch einen spiegel finden,
wenn nicht in unseren nächsten?
hier in der gemeinschaft kann ein mensch
erst richtig klar über sich werden und
sich nicht mehr als den riesen seiner träume
oder den zwerg seiner ängste sehen,
sondern als mensch, der – teil eines ganzen –
zu ihrem wohl seinen beitrag leistet.
in solchem boden können wir wurzeln schlagen
und wachsen; nicht mehr allein – wie im tod –
sondern lebendig als mensch unter menschen.“

für das swt-institut und ole bruns war und ist wohl aus meiner sicht immer das ziel dieser doch sehr speziellen und mitunter auch unkonventionellen arbeit zunehmend mehr bewusstheit über die unbewussten vorgänge zu erlangen, nicht nur auf den aspekt der sprechmotorik und physiologischen vogänge im menschlichen körper bezogen, swt beinhaltet somit eine personale und eine transpersonale sicht des menschen und eine arbeitsweise auf diesen zwei ebenen!

zur arbeit in diesen beiden ebenen stehen dem klienten/der klientin, die wahre veränderungen anstreben, viele möglichkeiten zur verfügung, das wird auf sehr individuelle art und weise den besuchern des institutes immer und immer wieder nahegebracht – ich habe in 10 tagen swt-arbeit sehr lebendig erfahren, dass die zielorientierte anwendung verschiedener methoden eine arbeit nicht nur mit sprachhindernissen, problemen und schwierigkeiten ermöglichte, sondern auch, immer mehr vom potential insbesondere der drei jungs im leben zu verwirklichen

ole bruns lässt eltern und kinder wissen, dass entwicklungskrisen in der entstehung (nicht nur) von sprache und sprechen sich aus einer sehr vielschichtigen perspektive heraus besser verstehen lassen – oftmals entstehen schmerzen %26 krisen durch die verleugnung unseres inneren kindes, durch abspaltung und durch das bilden von schützenden egostrukturen – diese phänomene können oftmals nur in einem therapeutisch-medizinischen setting auf- und durchgearbeitet werden; ole schafft es immer wieder meisterhaft die menschen dort abzuholen, wo sie gerade stehen!

wir lesen immer wieder in den wissenschaften von der menschlichen seele, dass die zeit reif dafür sei, auch die höheren bereiche des unbewussten, das überbewusste und das geistige selbst, in unsere betrachtungen mit einzubeziehen – c.g. jung hat beispielsweise ein mächtiges integrierendes prinzip, welches innerhalb der menschlichen seele wirkt, anerkannt – das selbst – dieses selbst wird als jenseits des bewusstseins von „ich“ und „ego“ gesehen – es sei die quelle unseres bewusstseins und ermöglicht uns, unerreichbar durch unsere bewusste persönlichkeit, zu anderen ebenen von heilung und ganzheit zu gelangen

in der zeit des seminares sprachen ole und ich viel davon, dass die realität des geistigen und des selbst keines beweises bedarf; sie ist eine erfahrung – in genau diesem erleben stellt sich ein gefühl der erweiterung, der ausdehnung ein – es ist ein zustand, der sich vielleicht an dieser stelle der betrachtung nicht in worte fassen lässt – es ist der punkt der ruhe und stille in uns, wo wir dauerhaftigkeit und stabilität erfahren

ein wort noch zu unserem willen: er soll ja gut, stark und auch geübt sein, natürlich macht ole im laufe seines seminares auch deutlich, dass die schulung des willens ein ganz zentrales anliegen seines konzeptes ist im hinblick auf das „loslassen der symptomatik“, nur gehe es an dieser stelle um den „willen, sich an eine form von arbeit hinzugeben“, die zunächst einmal durch ihre schlichtheit verblüfft … – vielmehr wird der wille hier gesehen als die treibende kraft in richtung ganzheit und zusammenführung auf einer gesunden ebene, wie richard beauvais in seinem o.g. zitat sie meint! – der wille ist die funktion, die am direktesten mit dem „ich“ und dem „selbst“ verbunden ist

heute nach fast 13 jahren logopaedischen tuns kann ich bestätigen, dass mein wille als ein leitendes prinzip in richtung integration unterschiedlicher behandlungsansätze, mit viel aufgeschlossenheit und freude beobachtet, dass alles, was im swt institut geschieht, kein exklusives prinzip mehr darstellt – ich glaube, dass gerade dieser aspekt sehr sensibel den erfolg von oles arbeit berührt (willst du die welt in ordnung bringen, so bringe zunächst …)

herr bruns fordert sein klientel ganz unerschrocken dazu auf, zu wachsen und sich der mitwelt und dem größeren ganzen zu öffnen – er fordert dazu auf, neue fähigkeiten und talente, unsere kre@tivität und flexibilität in uns zu entwickeln und begleitet sehr einfühlsam und gekonnt dabei, dem leben eine richtung und bedeutung zu geben, was ja immer mit vertrauen und mut zu tun hat! – oftmals wird dieser willensaspekt ganz subtil von ihm in seiner latenz wahrgenommen, weil sich vormals „ach so wichtige interessen und lebensausrichtungen“ plötzlich als zweitrangig und leer darstellen – manchmal geht diese erfahrung auch einher mit einem gefühl der verwirrung, mit verzweiflung und dem verlust des vertauens in sich selbst – ich habe genau diese prozesse in der zusammenarbeit mit ole erlebt und kann vielleicht erst aus diesem persönlichen prozess heraus diese zeilen zu papier bringen!

wendepunkte für klienten in der swt arbeit können dann vielleicht bedeuten, dass sie starten zu einer inneren reise der selbstentdeckung – es ist ole, der uns im rahmen der 10 tage dazu aufgefordert hat, neue wege in uns zu entdecken und neues land in unserem inneren zu betreten, gewissermaßen als „wanderer in einem land, für das es noch wenig kartenmaterial gibt, geschweige denn ein navigationsgerät!“

ich will ein wort zu deiner kre@tivität schreiben, ole, denn du hast ja in deinem leben viel mit künstlern unterschiedlicher richtungen zusammengearbeitet: menschen haben immer wieder beschrieben, wie sie plötzlich, wie aus heiterem himmel, die lösung für eine bestimmte fragestellung gefunden haben – diese lösungen waren nicht durch überlegungen entstanden, sondern durch loslassen, zulassen und in sich selbst hineinhören – es ist die erfahrung der inspiration, die uns in träumen des tages oder der nacht, in zeiten der entspannung plötzlich überkommt, nicht wahr, ole?

bis in die heutige zeit schulten wir unser denken analytisch und haben uns dabei mehr und mehr in der aufspaltung und differenzierung der welt geübt – dies führte soweit, dass wir uns zeitweise von der integration unserer persönlichkeit abhielten, indem wir uns von den weniger rationalen aspekten unseres selbst, wie gefühle, intuition und vorstellungsvermögen abschnitten – nun macht sich deutlich beobachtbar in deiner swt arbeit eine neue richtung bemerkbar, die ein anderes denken fordert – in dem (zur mode gewordenen) ruf nach ganzheit und globalisierung kommt dieses denken hier und da zum ausdruck …

dieses denken kann unser westliches verständnis in seinen fundamenten erschüttern und herausfordern, denn wir brauchen ein denken, dass teilungen, dualitäten und polarisierungen überwinden und durchlässig machen kann – wir brauchen ein denken, welches intuitives erfassen und kre@tives schaffen dem analytischen denkprozess gleichstellt – ich gewöhne mir gerade in meiner ganzheitlichen betrachtung der logopaedie an, mit einer weiten spanne von schöpferischen aspekten des geistes zu arbeiten, die in der gewöhnlichen erziehung oft übersehen werden, und siehe da: es funktioniert – und genau an dieser schnittstelle erlebe ich uns „schulter an schulter“ arbeiten, ole!

dies ist ein aktiver und sehr persönlicher weg des wissens, der für kre@tive lebensentscheidungen angewandt werden kann, indem er brücken schlägt zwischen den zukünftigen möglichkeiten unseres potentials und der in jedem von uns grundlegend zum ausdruck kommenden inneren weisheit

ich wünsche dir von herzen weiterhin viel spannendes und neues, ole
und bei alledem weiterhin deinen erfrischenden und sehr lebendigen optimismus
und vielleicht bei guter gelegenheit wieder ein gemeinsames seminar unter deinem dach


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