Stottern gehörte seit
frühester Kindheit zu meinem lebensbestimmenden Alltag. Mit allen Konsequenzen,
unter denen Stotterer zu leiden haben: angefangen bei Hänseleien in
der Schule über Depressionen als Jugendlicher bis hin zu massiven Einschränkungen
im beruflichen und privaten Leben.
Als ich nach 35 Jahren Stottern, nach zig erfolglosen Therapien, plötzlich
den Schlüssel zur Heilung in der Hand hielt, konnte ich mein Glück
kaum fassen.
Schon während des
Heilungsprozesses, der anstrengend aber gleichzeitig unglaublich neugierig
auf das Leben "danach" machte, wurde mir klar, dass ich anderen
Betroffenen helfen will. Dazu habe ich mein bisheriges Leben und meinen
Beruf aufgegeben und das SWT-Institut in Hamburg gegründet.
Ich hoffe, möglichst
vielen Menschen die Chance geben zu können, ein Leben ohne diese
alltagsbestimmende Behinderung zu führen. Als ehemaliger Stotterer
weiß ich, wie einschneidend diese Krankheit sein kann.
Dieses Anliegen ist zu meinem Lebensinhalt geworden.
Ole Bruns |