Für Eltern

Liebe Eltern,

Stottern - Stottertherapie für Kinder - StotterkursWir können uns gut vorstellen, was Du bereits hinter dir hast: Besuche von Ärzten, Instituten, Krankenhäusern, Logopäden; das Getuschel der anderen; die eigene bohrende Frage, ob man etwas falsch gemacht habe, und das ständige Suchen in einem Umfeld, wo jeder etwas anderes behauptet.

Ich, Ole Bruns, kann es mir deshalb gut vorstellen, weil ich selbst Eltern hatte wie ihr es seid. Besorgt um das Wohl und die Zukunft eures stotternden Kindes.

Zwei Dinge liegen mir am Herzen:

  1. Ihnen zu schreiben: Ein Stotterproblem ist für sich genommen nichts Schlimmes. Dieses Problem lässt sich lösen.
  2. Dich zu unserem Erstgespräch einzuladen. Das kostet dich nichts. Wir nehmen uns Zeit. Egal wie Du dich entscheidst: Du wirst mit einem neuen, beruhigenden Wissen nach Hause fahren.

Herzlichst, Ihr

Ole Bruns

Hier finden Du die Antworten auf die häufigsten Fragen von Eltern:

„Warum sagt uns jeder etwas anderes?“

Weil das Stottern zwar eines der meistuntersuchtesten Phänomene in den Geistes- und Naturwissenschaften ist, aber immer noch ein Geheimnis. Das bedeutet: Viele Theorien: neurologische, psychologische, soziale, linguistische und physiologische. Auch gibt es mehrere Stottertypen. Die „Ursachenforschung“ führt in den meisten Fällen ins Dunkle – keiner weiß wirklich, woher das Stottern kommt.

„Und was sagen Sie uns?“

Wir sind nicht an eine bestimmte Theorie gebunden, sondern verfolgen einen rein pragmatischen Ansatz: Was hilft, zum jetzigen Zeitpunkt, genau diesem Menschen?

Dabei greifen wir auf ein reichhaltiges Repertoire an Methoden zurück: aus der professionellen Stimmbildung, der Verhaltenstherapie, der Physiotherapie und eigenen Übungen.

„Warum hilft Logopädie in den seltensten Fällen?“

  1. Logopäden lernen in ihrer Ausbildung nicht die Behebung des Stotterns, sondern eher den Umgang mit dem Stottern. Das Ziel ist also weniger ehrgeizig. Die Arbeitsthese lautet: Je entspannter man mit dem Stottern lebt, desto weniger heftig wird es einen beeinträchtigen. Dementsprechend gibt es Lockerungs- und Desensibilisierungsübungen. Doch das Urteil lautet: Lebenslänglich stottern. Mit diesem Urteil hat sich der Gründer unseres SWT-Instituts nicht zufrieden gegeben; Sie sollten das auch nicht.
  2. Laut der Bundesvereinigung Stotterer Selbsthilfe haben lediglich 5 Prozent der Logopäden eine spezielle Ausbildung für die Arbeit mit Stotterern. Die anderen 95 Prozent haben nur eine „Grundausbildung“, die nicht tief genug greift.

„Wann ist der beste Zeitpunkt für mein Kind, ein Stotterseminar zu besuchen?“

Je früher, desto besser. 1) Weil jüngere Kinder schneller lernen. 2) Weil jedes Lebensjahr, das ein Mensch stotternd verbringt, soziales Leid anhäuft: Kontaktarmut, Ausgrenzung, Schulprobleme, Stress. Nach über 14 Jahren Erfahrung mit stotternden Kindern dürfen wir behaupten: Es bestehen sehr gute Chancen, dass Kinder zwischen 5 und 18 Jahren ihr Stottern verlieren.

„Sind wir Eltern mit dabei?“

Ja. Bei Kindern ist immer jeweils ein Elternteil anwesend.

„Ich / mein Kind kann kein Deutsch. Gibt es trotzdem eine Möglichkeit?“

Die Seminare können wir auch zweisprachig in Englisch / Deutsch abhalten. Für alle anderen Sprachen können wir Ihnen einen Dolmetscher organisieren. Gern geben wir Ihnen Auskunft über die Kosten.

„Soll mein Kind auf eine spezielle Sprachschule?“

Alles, was Ihr Kind aus seinem gewohnten Umfeld herausreißt und noch weiter aussondert, kann nicht gut sein. Die Extra-Förderung – meistens eine Einzelstunde pro Woche mit einem Logopäden – wiegt die Nachteile der Ausgrenzung nicht auf. Bevor Sie eine so schwerwiegende Entscheidung für Ihr Kind treffen, lohnt ein Kurs am SWT-Institut auf jeden Fall.

„Gibt es eine Nachbetreuung?“

Ja. Bis zu einem Jahr nach dem Kurs arbeiten wir mit Ihrem Kind kostenlos weiter. So leben wir einen unserer zentralen Werte: Nachhaltigkeit.

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