Stottertherapie – Welche hast Du schon gemacht?

Stottertherapie – Welche hast Du schon gemacht?

Stottertherapie – Welche hast Du schon gemacht?

 

Ich mache mal an dieser Stelle einen Anfang. Es gibt ja die unterschiedlichsten Stottertherapien. Irgendwann, auch vielleicht aus Verzweiflung, greift man zu alternativen Therapiemethoden. Ich bin wirklich gespannt auf eure Beiträge.

Bei mir waren es sehr, sehr viele. Damals gab es auch nicht wirklich viele Möglichkeiten. Aus heutiger Sicht muss ich sogar manchmal laut lachen, bei anderen muss ich leider nur den Kopf schütteln.

Mein Therapiemarathon begann schon recht früh. Logopäden gab es zu dieser Zeit noch nicht. Ich wurde, daran kann ich mich gut erinnern, nach der Schule zu einem Lehrer geschickt, der wohl behauptete mir helfen zu können. Ich musste Buchstaben verbal wiederholen die er mir vorgegeben hat. J

Mit 9 Jahren wurde ich in eine Einrichtung in Bad Salzdetfurt gebracht, dort blieb ich tatsächlich gut 1,5 Jahre. Diese Einrichtung gibt es heute noch, Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurt. Dort steht das Wort „Heil“, aber „geheilt“, wurde niemand. Wir waren damals die ersten Kinder die dort wohnten. Ich habe aber trotzdem viel gelernt. Soziale Kompetenzen z.B.

Mit gut 16 Jahren, kam ich in die Burghof Klinik Rinteln. Eine Klinik für psychisch- somatische Erkrankungen. Unsere Gruppe bestand aus ca. 10 Leuten. Wir erlernten das „Silben- klopfen“. Für mich war das aber ein nicht gangbarer Weg. Ich stellte mir vor, ich müsste so in der Schule sprechen, auf´m Schulhof. Ich entschied für mich, dass nicht zu machen. Dort blieb ich 3 Wochen. Damals dachten meine Eltern, ich sei zu jung für diese Therapie. Mit 18, kam ich dort ein weiteres Male hin. Wir hatten auch Hypnosen und viele unterschiedliche Therapien (Musiktherapie usw). Vor noch nicht so langer Zeit, sah ich den Aktenordner meiner Eltern. Ich sah, was meine Eltern damals dafür bezahlt hatten, ich glaube, ich wurde kreidebleich J

Mit gut 20 Jahren, besuchte ich dann meine ersten logopädischen Praxen. Ich durchlief das „van Riper Programm“ lang und ausgiebig. Ich konnte mich aber nie damit anfreunden, dass ich für immer stottern müsse. Das klang so endgültig! Hilflos! Ich wusste intuitiv, es gibt einen anderen Weg, wusste aber natürlich zu diesem Zeitpunkt nicht, wie der Weg aussehen würde. Das kam dann Jahre später!

Ich besuchte auch noch eine alternative Therapie. Die sogenannte Tomatis- Therapie. Das ist eine Hörtherapie nach einem französischen HNO Arztes (der auch sehr umstritten war). Aber ich hatte dort anfänglich, hörbare Erfolge. Diese Therapie war sündhaft teuer. Puh. In den Benelux- Länder, gibt es die gratis J

Danach wollte ich keine Therapien mehr machen… wie es dann weiterging, steht ausführlich hier auf unserer Seite.

Bin nun super gespannt auf eure Erfahrungen!

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